Der Versicherer Bâloise baut sein Geschäft in Belgien aus. Er kauft Athora Belgium deren Nichtlebengeschäft für 60 Millionen Euro ab und sichert sich damit in Belgien einen Platz unter den Top 4 in diesem Bereich.

Mit dem neuen Geschäftsteil wächst die Bâloise in erster Linie in der Region Wallonien, nachdem sie spätestens seit dem Zukauf von Fidea im vergangenen Frühling bereits in Flandern über eine gewichtige Präsenz verfügt. Die Transaktion muss noch von den zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden genehmigt werden, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

160 Mitarbeitende stossen zum Unternehmen

Der Zukauf sei für die Bâloise ein weiterer Meilenstein mit Blick auf die Wachstumsstrategie in Belgien, insbesondere in den attraktiven Segmenten der Nichtlebenversicherung, wird Bâloise-Chef Gert de Winter in der Mitteilung zitiert.

Die Bâloise übernimmt mit dem Nichtlebengeschäft von Athora rund 160 Mitarbeitende und mehr als 360'000 Versicherungsverträge. Im Jahr 2018 hatte Athora Belgium grösstenteils von Privatpersonen und KMU Nichtlebenprämien im Umfang von 152 Millionen Euro eingenommen und einen Schaden-Kosten-Quote von 96,3 Prozent erzielt. Ein Wert der sogenannten Combined Ratio von unter 100 Prozent zeigt an, dass das Geschäft versicherungstechnisch profitabel bewirtschaftet wird.

In Belgien hat die Gruppe im vergangenen Jahr insgesamt ein Geschäftsvolumen in Höhe von 1,72 Milliarden Franken und einen operativen Gewinn von 199 Millionen erwirtschaftet. Mit Fidea und Athora beschäftigt die Bâloise nun rund 1'750 Mitarbeitende in Belgien.

(awp/mbü)

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