Die Investmentfirma von Star-Investor Warren Buffett hat in der Coronakrise tief rote Zahlen geschrieben: Bei Berkshire Hathaway belief sich der Verlust im ersten Quartal 2020 sich auf 49,75 Milliarden Dollar – nach einem Gewinn von 21,66 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

Operativ verdiente die Beteiligungsgesellschaft allerdings mit 5,87 Milliarden Dollar sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Bilanzregeln schreiben aber vor, dass Berkshire auch unrealisierte Aktienverluste und -gewinne melden muss. Das führt beim Nettoergebnis zu hohen Schwankungen – und jetzt wirkten sich die Aktieneinbrüche wegen der Lockdown-Krise aus. 

Warren Buffett erachtet diese Kennziffer aber als eher bedeutungslos – da er stets sehr langfristig denkt – und sieht den operativen Gewinn als aussagekräftiger an.

(Reuters | rap)