Knapp vier Wochen vor Ende der Brexit-Übergangsphase bleiben immer noch entscheidende Differenzen, wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Premierminister Boris Johnson nach einem Telefonat vom Samstag Nachmittag mitteilten.

Am Sonntag sollen die Verhandlungen der Chefunterhändler in Brüssel fortgesetzt werden - wohl der letzte Versuch. Am Montagabend wollen von der Leyen und Johnson dann Bilanz ziehen.

Grossbritannien wird nach dem EU-Austritt im Januar zum Jahresende auch den Binnenmarkt und die Zollunion verlassen. Dann kommt es zum wirtschaftlichen Bruch.

Ohne Handelspakt, drohen von Januar an Zölle und hohe Handelshürden zwischen Grossbritannien und der EU. Die Wirtschaft auf beiden Seiten fürchtet Verwerfungen - und das mitten in der Corona-Krise. Da ein Abkommen noch ratifiziert werden müsste, bleiben nur noch wenige Tage für eine Einigung.

(sda/val)

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