In einer ersten Phase der Finanzierungsrunde konnte sich Climeworks 73 Millionen Franken Eigenkapital von privaten Investoren sichern. Nun wurde die gesamte Finanzierungsrunde mit einer Summe von 100 Millionen Franken abgeschlossen. Laut Angaben des Unternehmens ist es «die höchste Investitionssumme, die jemals in Direct Air Capture floss».

Climeworks hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 und Wasserstoff in Methan verwandelt werden können – ein Verfahren gegen den Klimawandel. Kunden sind beispielsweise Unternehmen und Organisationen, die Netto-Null-Emissionen erreichen wollen. 

Genauere Angaben über die Neu-Aktionäre werden nicht gemacht. Mit den neuen Beteiligungen soll die Climeworks-Kapazität weiter ausgebaut werden: «Die Mittel helfen uns dabei, die nächsten Schritte unseres Skalierungsplans schnell zu erreichen und unsere Technologie zu optimieren», sagt Christoph Gebald, Co-Gründer und Co-CEO von Climeworks. «Unsere Vision ist es, eine Milliarde Menschen dazu zu inspirieren, CO2 aus der Luft zu entfernen – und die Investitionen werden uns dabei helfen dieses Ziel zu erreichen.»

(rap)