Es gibt vor allem drei Covid-19-Impfstoff-Kandidaten, auf welche die Welt grosse Hoffnungen setzt: Sie stammten von Moderna (mit Industriepartner Lonza), von AstraZeneca und der Universität Oxford sowie von der Mainzer Forschungsfirma Biontech (mit Industriepartner Pfizer).

AstraZeneca und Moderna gaben dieser Tage hoffnungsvolle Andeutungen ab. Ein weiteres positives Signal kam nun von den Entwicklern aus Mainz: Der Vorstandsvorsitzende von Biontech, Ugur Sahin, sagte gestern Abend in einem TV-Interview, dass sein Impfstoff bald bereit sein könnte: «Wir werden in zwei Wochen sicherlich schlauer sein», so Sahin im regionalen Sender VRM.

Ende Oktober sollen erste Testdaten zur Wirksamkeit vorliegen. Falls die positiv sind, werde man Mitte November die Unterlagen bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA einreichen; dem europäischen Arzneimittel-Amt EMA lägen bereits Daten vor.

Sobald diese Institutionen eine Notfallgenehmigung erteilen, könnte die Produktion beginnen. Biontech habe bereits erste Chargen hergestellt, so Ugur Sahin weiter, die Freigabe könnte dann also rasch geschehen. «Diese Schritte können prinzipiell noch dieses Jahr erfolgen», so der Biontech-CEO zusammenfassend.

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(rap — Hattip: «Spiegel online»)

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