Der amerikanische Private-Equity-Fonds Cerberus soll Anfang des Jahres versucht haben, Colm Kelleher als Präsident der Deutschen Bank zu installieren. Dies meldet die «Financial Times» unter Berufung auf anonyme Quellen. Der Ire, der von 2016 bis Juni letzten Jahres an der Spitze der US-Investmentbank stand, sei aber bei anderen tragenden Investoren auf Widerstand gestossen – zumal er kein Deutsch spricht und die Deutsche Bank wenig kennt.

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Der Vorschlag von Cerberus war aber vor allem auch dazu angetan, Paul Achleitner unter Druck zu setzen: Die Investment-Gesellschaft versucht seit einiger Zeit den Aufsichtsratschef – der seit 2012 im Amt ist – zu ersetzen. Im Mai gab Achleitner dann bekannt, dass er nach Ablauf seiner Amtszeit 2022 zurücktreten wird.

(rap)