Der Aktionärsvertreter Ethos lehnt den Vergütungsbericht der Grossbank UBS wie auch die geplanten Vergütungen für Management und Verwaltungsrat ab. Zudem empfiehlt der Stimmrechtsvertreter den UBS-Aktionären an der Generalversammlung vom 29. April gegen den Dividendenvorschlag zu stimmen.

Ebenfalls zur Ablehnung empfiehlt Ethos die Wiederwahl von Ernst&Young als Revisionsstelle, wie der Empfehlung des Beraters zu entnehmen ist, die der AWP vorliegt. Dagegen will Ethos Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entlasten und ist auch mit den Kandidaturen für den Verwaltungsrat einverstanden.

Auch bei Credit Suisse fordert Ethos Dividendenverzicht

Ethos hat sich bereits auch gegen die Dividendenauszahlung bei der UBS-Konkurrentin Credit Suisse gestellt. Angesichts der wirtschaftlichen und finanziellen Ungewissheit wegen der Coronavirus-Pandemie halte es Ethos für angebracht, auf eine Auszahlung der Dividende ganz zu verzichten, hiess es in einer Mitteilung.

«Es muss ein neuer Präsident eingesetzt werden»

Für die Anlagestiftung Ethos sind die Turbulenzen bei der Credit Suisse nicht ausgestanden: Zuviele Punkte seien offen, so CEO Vincent Kaufmann. Mehr hier.

(awp/gku)