Pausenlose TV-Berieselung, Burger mit einer Kurpackung Pommes vom Room-Service, dazu ordentlich Feuerwasser aus der Minibar – abhängen im Hotelzimmer galt lange als abendliche Lieblingssportart von Handelsreisenden und anderen Wirtschaftstouristen.

Mit dem heute gängigen Fitnessimperativ hat sich das deutlich geändert. Das weiss auch Melanie Lauer, Chefin von Trisport.

Das Schweizer Unternehmen übernahm 2019 die europaweiten Rechte der Sportmarke Kettler und wird jetzt auch in Hotels aktiv: Kettler und die Luxushotelmarke Rocco Forte haben eine Kooperation beschlossen.

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Gäste des Fünf-Sterne-Superior-Hotels The Charles in München, der Villa Kennedy in Frankfurt und vom Hotel de Rome in Berlin können sich künftig Kettler-Sportgeräte direkt auf ihr Zimmer bestellen. Rudergeräte, Springseil oder Liegestützgriffe – alles dabei, und zwar kostenfrei.

Cardio-Training und Muskelaufbau zum Feierabend: So sieht heute also der Hotelabend auf der Dienstreise aus. Muss ja keiner wissen, dass die Fitnesseinheit per Maxi-Burger abgeschlossen wird. 

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