Die Frasers Group beabsichtige nicht, für Hugo Boss zu bieten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Über eine mögliche Übernahme war in der Vergangenheit mehrfach spekuliert worden. Zuletzt berichtete der «Telegraph» vergangenen Freitag, Frasers erwäge ein Gebot.

Frasers war im vergangenen Jahr bei Hugo Boss eingestiegen und hatte den Anteil anschliessend bis auf mehr als 15 Prozent im Januar ausgebaut. Neben Frasers ist der langjährige Investor Marzotto mit 15 Prozent Grossaktionär. In die Karten spielt bei solchen Übernahmegerüchten auch die weiter niedrige Marktkapitalisierung von Hugo Boss, die bei gut drei Milliarden Euro liegt. Auf der Handelsplattform Tradegate verlor die Hugo-Boss-Aktie rund 1,4 Prozent.

(awp/tdr)