Der Helvetia Venture Fund investiert ein zweites Mal in das deutsche Start-up-Unternehmen Chargery. Die Investitionen würden erneut zusammen mit der Risikokapitalgesellschaft Vinci B.V. getätigt, teilte die zur gleichnamigen Versicherung gehörende Beteiligungsgesellschaft am Donnerstag mit. Die Höhe der Transaktion wurde nicht genannt. 

Beide Risikokapitalgeber haben bereits im vergangenen Sommer in das Unternehmen investiert. Chargery bietet Dienstleistungen für den Betrieb von Elektrofahrzeugflotten an. So übernimmt Chargery beispielsweise das Laden von Elektroautos, E-Trottinetts oder E-Bikes, wenn diese am Strassenrand parkiert sind. Auch das Auffüllen von Verbrauchsmaterialien, die Reinigung, das Austauschen von Batterien oder das Überprüfen des Reifendrucks werden übernommen.

Chargery hat Sitz in Berlin

Damit würden die Standzeiten auf ein Minimum reduziert, schreibt Chargery auf seiner Homepage. Kunden sind etwa der Autovermieter Sixt oder die Autohersteller Daimler, Smart und Skoda.

Chargery ist im August 2017 in Berlin gestartet. In den letzten Monaten sei das junge Unternehmen signifikant gewachsen und habe die Dienstleistungen auf München und Hamburg ausgeweitet, schrieb der Helvetia Venture Fund im Communiqué. Das neue Kapital solle nun zur weiteren Expansion in neue Märkte dienen.

Insbesondere der Sektor der Mikromobilität solle im laufenden Jahr im Fokus von Chargery stehen. Durch die zusätzliche Investition wolle man den sehr guten Schwung nutzen und den sehr starken Wachstumskurs aus den vergangenen Monaten fortführen, hiess es weiter.

(awp/tdr)