Durch Pandemie war eine «erkennbare Verlangsamung im Ausbau von Mobilfunknetzen zu spüren», während sich im Bahnmarkt die verzögerte Inbetriebsetzung von Rollmaterial in «einer zurückhaltenden Auftragsvergabe in der gesamten Lieferkette bemerkbar machte», schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Im weiteren Jahresverlauf habe sich die Situation jedoch stabilisiert.

Der Nettoumsatz belief sich 2020 auf rund 737 Millionen Franken, schreibt Huber + Suhner. Das sei ein Minus von 11.2 Prozent gegenüber Vorjahr. 

Im Dezember 2020 war das Huber + Suhner auch Ziel eines Cyberangriffs geworden. Dabei musste das Unternehmen sämtliche Systeme weltweit deaktivieren, um weiteren potenziellen Schaden abzuwenden. Ab dem dritten Tag nach dem Angriff konnten die Produktionsstandorte weltweit schrittweise wieder anlaufen. Parallel dazu wurden sämtliche IT-Systeme gestaffelt wieder in Betrieb genommen, heisst es. Bis zum Jahreswechsel gelang es, aus eigener Kraft wieder in den Normalbetrieb überzugehen. «Trotzdem gingen im Berichtsjahr für die Behebung der Folgen des Cyberangriffs einige Werktage verloren», schreibt das Unternehmen.

(tdr)

Cybercrime: «Die Angriffsfläche hat sich explosionsartig vergrössert»

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