Die Privatbank Julius Bär prüft für ihre italienische Tochter Kairos neben einem Verkauf und einem Verbleib im Konzern auch eine strategische Partnerschaft. Eine Entscheidung wolle Bär möglichst rasch bekanntgeben, sagte Bankchef Bernhard Hodler am Montag auf der Bilanzpressekonferenz.

Im ersten Halbjahr hatte Bär Abflüsse von Kairos-Kunden verzeichnet - auch weil sich die Fonds der Tochter zuletzt schlecht entwickelt hatten. Diese Abflüsse sollen im zweiten Halbjahr geringer ausfallen oder ganz gestoppt werden.

(reuters/mlo)