Hier ein Abstecher in einen Nachtclub, dort eine Ferienreise nach Dubai, ein Flug im Privatjet und ganz viele Nachtessen mit schweren Weinen. Alles winkte der zuständige VR-Präsident Johannes Rüegg-Stürm durch. Heute nun fordert die Staatsanwaltschaft eine Rückzahlung der ungerechtfertigten Spesen zulasten von Raiffeisen in der Höhe von 600’000 Franken.

Ganz anders ging die Derivate-Firma gegen Vincenz vor, der nach seinem Ausscheiden bei Raiffeisen das Präsidium bei Leonteq 2016 übernahm. Und bei Leonteq schauten sie bei den Spesen etwas genauer hin. Bei der Prüfung der Spesenverrechnung von Vincenz stiessen sie auf Posten, die nicht dem Reglement entsprachen. So soll er für Übernachtungen in Topadressen und Nachtclubs im In- und Ausland die Leonteq-Kreditkarte eingesetzt haben. Darunter waren auch Auslagen im Zürcher Nachtclub Le Petit Prince.

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