Der Premium-Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli aus Kilchberg ZH hat 2025 erneut kräftig zugelegt – trotz Rekordpreisen beim Kakao. Der Umsatz stieg auf 5,92 Milliarden Franken, das ist ein Plus von 12,4 Prozent. Auch beim Gewinn ging es nach oben. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 726,7 Millionen Franken hängen, rund 8 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Lindt profitierte dabei von seiner Premium-Strategie. CEO Adalbert Lechner lässt sich in einer Medienmitteilung zitieren: «Wir haben ein starkes Wachstum erzielt, indem wir uns auf unsere Premium-Strategie konzentriert und Innovationen vorangetrieben haben. Konsumenten legen weltweit weiterhin Wert auf Qualität.»

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Allerdings hatte das Wachstum einen Preis: Die Branche kämpft mit historisch hohen Kakaopreisen. Lindt reagierte mit deutlichen Preiserhöhungen – im Schnitt um rund 19 Prozent. Dennoch blieb der Absatzrückgang kleiner als befürchtet.

Besonders stark lief das Geschäft in Europa. Dort legte der Umsatz organisch um über 15 Prozent zu. Aber auch in Nordamerika und in Wachstumsmärkten wie Japan, Brasilien oder Südafrika ging es nach oben.

Treiber waren Klassiker wie Lindor, Excellence sowie die saisonalen Bestseller Goldhase und Teddy. Auch neue Produkte – etwa die trendige Dubai Style Schokolade – kurbelten den Verkauf an. Parallel baut Lindt sein Geschäft weiter aus. Weltweit betreibt der Konzern inzwischen 621 eigene Läden, 53 davon wurden 2025 neu eröffnet.

Für Aktionäre gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Die Dividende soll zum 30. Mal in Folge steigen – auf 1800 Franken pro Namensaktie.