Damit folgt der Kanton Solothurn dem Aargau, wo die Einkaufsläden bereits geschlossen sind. Offen bleiben auch im Kanton Solothurn Lebensmittelläden sowie Geschäfte, die Güter des kurzfristigen und täglichen Bedarfs anbieten.

Ebenfalls Apotheken, Drogerien, Reparatur- und Heimwerkergeschäfte, Blumenläden sowie die Verkaufsstellen von Telekommunikationsanbietern bleiben offen, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte. Die Verkaufsläden bleiben bis längstens 31. Januar zu, wie aus der vom Regierungsrat beschlossenen Verordnung hervorgeht.

Der Regierungsrat begründete den Schritt damit, dass die epidemiologische Lage im Kanton ist nach wie vor bedrohlich sei. Sowohl die Spitäler als auch die Alters- und Pflegeheime seien am Anschlag. Die Intensivpflegeplätze seien fast vollständig belegt. Die Ansteckungszahlen nehmen laut Kanton seit Wochen zu.

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Keine Bewilligung für Skigebiete

Das Departement des Innern lehnte alle Gesuche der regionalen Skigebiete ab. Damit können die Skigebiete Balmberg, Grenchenberg, Hohe Winde und Holderbank ihren Betrieb nicht aufnehmen. Auf Antrag könnten die Gesuche bei einer markanten Verbesserung der Gesamtsituation erneut geprüft werden, hiess es.

(sda/tdr)