Die für die CIA und andere Geheimdienste arbeitende Datenanalysefirma Palantir ist nach ihrem Börsengang tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust weitete sich im dritten Quartal auf 853,3 Millionen Dollar von 139,9 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Hauptgründe für diese Entwicklung seien höhere Kosten für Marketing, Forschung und den Börsengang, hiess es weiter. Der Umsatz verbesserte sich dagegen um 52 Prozent auf 289,4 Millionen Dollar.

Die Palantir-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um rund sieben Prozent. Palantir war im September per Direktplatzierung an die Börse gegangen. Das Unternehmen war im Jahr 2003 von dem in Deutschland geborenen Finanzinvestor und Donald-Trump-Unterstützer Peter Thiel mitgegründet worden.

Palantir-Chef: «Das Klima ist sehr polarisiert»

Tech-Guru Alex Karp wagt sich mit seiner Milliardenfirma Palantir an die Börse – weil das Personal endlich belohnt werden soll. Das Interview finden Sie hier.

(sda/gku)