Astrocast ist in Lausanne zuhause, doch die Ambitionen des Jungunternehmens reichen bis ins All: Es will ein weltumspannendes Netz von kleine Satelliten betreiben, um Unternehmen einen bessere Verbindung zum Internet zu ermöglichen.

Für dieses Vorhaben konnte das Spin-Off der ETH Lausanne bereits eine Reihe von grossen Geldgebern gewinnen, unter anderen hat der europäische Luftfahrtkonzern Airbus investiert. Ein weiterer Investor ist diesen Monat dazugestossen: Der US-Softwarekonzern Palantir Technologies hat sich mit 50 Millionen Dollar beteiligt.

Zusätzliche Mittel will Astrocast an der Börse einsammeln, und zwar in Norwegen: Ab August sollen die Aktien an der Euronext Growth Oslo gehandelt werden. «Wir sehen Euronext Growth Oslo als perfekten Ort für unsere Aktien. Norwegen hat eine florierende Wirtschaftsszene und Investoren, die sich mit den Industrien auskennen, für die unsere Satelliten-Angebote infrage kommen», sagte Astrocast-Finanzchef Kjell Karlsen in der Mitteilung.

Anzeige

(mbü)