Der Bundesrat hat das Nationale Forschungsprogramm «Covid-19» lanciert. Es erstreckt sich über 24 Monate und umfasst einen Finanzrahmen von insgesamt 20 Millionen Franken aus bestehenden Mitteln. Ziel ist es, die bestehenden Forschungskompetenzen zu kanalisieren und in grösseren Projekten zu bündeln.

Zugleich soll mit dem Programm die Abstimmung mit anlaufenden Sondermassnahmen auf internationaler Ebene (WHO und EU-Initiativen) sichergestellt werden. 

Das NFP «Covid-19» ist auf folgende Forschungsschwerpunkte fokussiert:

  • Biologie, Immunologie und Immunopathologie des Virus SARS-CoV-2 (für ein besseres Verständnis der Erkrankung);
  • Neue Ansätze in der Epidemiologie (einschliesslich digitale und genetische Ansätze) und neue Strategien bezüglich Prävention für Infektionen;
  • klinische Charakterisierungen und klinisches Management von COVID-19;
  • Erforschung und Entwicklung von neuen Impfstoffen und innovativen Diagnoseverfahren für den verlässlichen Nachweis von Covid-19.

Für die Durchführung des NFP «Covid-19» ist der Schweizerische Nationalfonds zuständig. 

(rap)