Viele Dorfläden müssten notwendige Modernisierungsmassnahmen vornehmen, damit sie in Zukunft überleben könnten. Das stelle die Trägerschaften vor grosse Herausforderungen, heisst es in einer Mitteilung der Schweizer Berghilfe vom Dienstag.

Für die einheimische Bevölkerung sei der Dorfladen oft die letzte Verkaufsstelle von Gütern des täglichen Bedarfs. Gasthäuser würden schliessen, Bankfilialen wanderten ab, und Poststellen gingen zu oder würden aus Spargründen in den Dorfladen integriert.

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Die Schweizer Berghilfe unterstützt Dorfladenprojekte, unabhängig von der Rechtsform oder des Betreibermodells, wenn der Laden von der lokalen Bevölkerung mitgetragen wird. Ein Dorf ohne Dorfladen könnten sich viele Einheimische im Berggebiet nicht vorstellen und würden sich deshalb für eine Lösung zusammentun, schreibt die Stiftung.

Die Schweizer Berghilfe ist nach eigenen Angaben eine ausschliesslich durch Spenden finanzierte Stiftung mit dem Ziel, die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung zu verbessern.

Die Unterstützung trage dazu bei, der Abwanderung aus dem Berggebiet entgegenzuwirken, heisst es in der Mitteilung. Sie löse ein Mehrfaches an Investitionen aus, die in erster Linie beim lokalen Gewerbe Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen würden.