Die Institution schliesst das vergangene Jahr mit einem Defizit von 12,1 Millionen Franken ab.

Die Finanzspritze der öffentlichen Hand in der Höhe von 34,2 Millionen Franken habe einen noch grösseren Verlust verhindert, teilte die Institution am Montag mit. Während des Lockdowns mussten nicht dringliche Eingriffe und andere medizinische Aktivitäten hinausgezögert werden, um ambulante Behandlungen und die Versorgung von Covid-19-Patienten sicherzustellen.

Personalkosten wegen Pandemie gestiegen

Die Erlöse aus stationären Leistungen sanken 2020 um rund sechs Prozent und diejenigen aus ambulanten Leistungen um 2,3 Prozent. Die Gesamtbetriebskosten stiegen im Vergleich zu 2019 um 3,25 Prozent. Darin eingeschlossen sind auch die durch die Pandemie verursachten Kosten.

Die Gehälter und Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 16 Millionen Franken (4,9 Prozent) gestiegen. Diese Mehrkosten sind hauptsächlich auf die Pandemie und die Anpassung von Ärzteverträgen zurückzuführen.

(sda/tdr)