In der virtuellen Hauptversammlung am Donnerstag votierten die Großaktionäre - also US-Finanzinvestor KKR, Verlegerwitwe Friede Springer und Konzernchef Mathias Döpfner für einen sogenannten Squeeze Out.

Die Minderheitsaktionäre hielten zuletzt noch 0,9 Prozent am Herausgeber von «Bild» und «Welt» und bekommen nun eine Barabfindung von 60,24 Euro je Aktie. Döpfner rechtfertigte das von KKR angeschobene Verfahren als hilfreich, um die Wachstumsstrategie schneller und einfacher umzusetzen. Bereits im April hatte Springer nach 35 Jahren die Börse verlassen, um abseits des Drucks vom Kapitalmarkt langfristig zu wachsen.

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(reuters/tdr)