Der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller will mit dem Abbau von 660 Stellen die Kosten senken. Mit der Streichung von rund neun Prozent der insgesamt 7680 Jobs peile der Weltmarktführer im laufenden Jahr Einsparungen im hohen zweistelligen Millionen-Franken-Bereich an.

Angesichts der Pandemie würden zahnmedizinische Wahleingriffe aufgeschoben. Zudem würden sich die Konsumenten nun möglicherweise für kostengünstigere Behandlungen entscheiden.

Die Gruppe, die in den letzten Jahren stark gewachsen war, müsse damit rechnen, dass der Umsatz über einen längeren Zeitraum hinweg niedriger bleiben werde. 2019 setzte das Basler Unternehmen 1,6 Milliarden Franken um.

(reuters/tdr)