Der Schweizer Detailhandel hat im März wegen der Coronakrise einen deutlichen Einbruch erlitten. Vor allem im Non-Food-Bereich mussten die Detailhändler massive Umsatzeinbussen hinnehmen. Äusserst gut lief es hingegen für die Lebensmittelläden.

Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten nominalen Detailhandelsumsätze gingen im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,2 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Saisonbereinigt (gegenüber dem Vormonat) fielen die nominalen Detailhandelsumsätze um 6,0 Prozent.

Auf realer bereinigter Basis sanken die Detailhandelsumsätze im Vorjahresvergleich um 5,6 Prozent, saisonbereinigt (zum Vormonat) war das Minus hier 6,2 Prozent.

Haushaltgeräte verkauften sich schlecht

Die Hamsterkäufe der Schweizer Gesellschaft zeigten sich bei den Verkäufen im Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren. Dieser Sektor verbuchte eine Zunahme der nominalen und realen Umsätze von 8,4 Prozent. Dagegen sanken die Umsätze im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 15,8 Prozent (real -15,0%).

Am stärksten war die Krise dabei in den Branchen der sonstigen Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf sowie Verlagsprodukte, Sportausrüstung und Spielwaren zu spüren, heisst es in der Mitteilung des BFS.

(sda/mbü)

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