Die Zur Rose-Gruppe verzeichnete im ersten Quartal 2021 mit 16 Prozent in lokalen Währungen ein deutliches Umsatzwachstum und setzte damit ihren Wachstumskurs weiter fort, wie die Firma am Dienstag mitteilte.

In Konzernwährung stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 503 Millionen Franken, dies trotz des Nachfragerückgangs nach Grippe- und Erkältungsmedikamenten als Folge der verschärften Hygienemassnahmen.

Der generelle Trend zu mehr Online-Käufen und die weiterhin positive Neukundenentwicklung unterstütze die dynamische Entwicklung, heisst es in der Mitteilung. Die Zahl aktiver Kunden habe sich im vergangenen Quartal um 600'000 auf neu 11,1 Millionen erhöht.

Wachstum in Deutschland, Minus in der Schweiz

In Deutschland wuchs die Zur Rose-Gruppe im ersten Quartal kräftig. Die Verkäufe stiegen um 25 Prozent in Lokalwährung. Das Onlinegeschäft mit rezeptfreien Medikamenten sowie Gesundheits- und Pflegeprodukten war der Treiber dieser Entwicklung.

In der Schweiz verzeichnete Zur Rose einen Umsatz von 147 Millionen Franken. Vor dem Hintergrund des starken Vorjahresquartals, in welchem im Ärztegeschäft aufgrund des coronabedingten Lageraufbaus ein Rekordwachstum von 16 Prozent erzielt wurde, entwickelte sich das Segment Schweiz bei einem Minus von 2.8 Prozent leicht rückläufig.

Das Segment Europa verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 58 Prozent in Lokalwährung beziehungsweise 61 Prozent in Konzernwährung auf 19.9 Millionen Franken.

Neue Services bei DocMorris

Die Gesundheitsplattform DocMorris habe im ersten Quartal zusätzliche Services für Kunden aufgeschaltet, heisst es weiter. Neben dem direkten Zugang zu stationären Ärzten sowie zu Online-Ärzten über TeleClinic, konnten weitere Apotheken als Partner gewonnen werden.

(ots/gku)