Ein Senatsausschuss stimmte am Donnerstag dafür, die Vorstandsvorsitzenden von Facebook, Alphabet Google und Twitter vorzuladen, Es geht um das Geschäftsmodelle ihrer Online-Plattformen ist. Der Handelsausschuss des Senats hat beschlossen, die Auftritte von Mark Zuckerberg, Sundar Pichai und Jack Dorsey zu erzwingen, nachdem es nicht gelungen war, mit den Unternehmen eine freiwillige Teilnahme zu vereinbaren.

Die Abstimmung ist Teil der zunehmenden parteiübergreifenden Besorgnis in Washington über die Macht der Technologiegiganten, insbesondere im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November. Der Ausschuss plant zudem, die CEOs zu einem Gesetz zum Schutz der Privatsphäre und zur Medienkonsolidierung zu befragen.

Der republikanische Vorsitzende des Ausschusses, Senator Roger Wicker, möchte, dass sich die Top-Manager mit möglichen Änderungen dieses Gesetzes befassen, welches die Unternehmen vor Klagen Ihrer User schützt, steht zunehmend unter Beschuss von Abgeordneten beider Parteien.

«Kurz vor dieser bedeutsamen und hochbrisanten Wahl, ist es unerlässlich, dass die Chefs dieser Unternehmen diesem Rechtsausschuss und dem amerikanische Volk vollständig Rechenschaft darüber ablegen, wie sie Inhalte moderieren», sagte Wicker vor der Abstimmung.

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(bloomberg/mlo)