Spotify will im Jahr der US-Präsidentschaftswahl politische Werbung auf seiner Plattform untersagen. Das neue Regelwerk solle Anfang 2020 in Kraft treten, teilte der Musikstreamingdienst mit. Das Unternehmen hat 141 Millionen Nutzer.

Spotify hat nach eigenen Angaben nicht genug Kapazitäten, um die politischen Anzeigen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu ckecken. Bei der Massnahme handele es sich nur um eine Pause. Die derzeite Entscheidung solle zu einem späteren Zeitpunkt erneut überprüft werden. Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hatte im Oktober politische Anzeigen verbannt.

Facebook und Google unter Druck

Das soziale Netzwerk Facebook und die Suchmaschine Google stehen dagegen unter wachsendem Druck, politische Anzeigen zu untersagen, die falsche oder irreführende Behauptungen beinhalten.

(reuters/gku)