Die vergangenen elf Tage hätten gezeigt, dass die Olma beim Publikum und den Ausstellenden einem grossen Bedürfnis entspricht, teilten die Organisatorinnen am Sonntag mit.

Die diesjährige Ausgabe der Olma war eine Art Comeback nach zwei schwierigen Jahren. 2020 musste die Messe wegen der Covid-19-Pandemie ganz abgesagt werden, 2021 fand eine reduzierte Olma mit weniger Ausstellenden als gewohnt statt. Wer hinein wollte, musste neben dem Eintritt ein Zertifikat vorweisen oder sich testen lassen.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Dieses Jahr befanden sich die Besucherzahlen wieder fast auf dem Niveau vor der Pandemie als jeweils zwischen 350'000 und 360'000 Menschen die Olma besuchten. Die Organisatorinnen sind damit mehr als zufrieden, wie sie mitteilten. Einerseits sei damit gerechnet worden, dass gewisse Gruppen bei Grossveranstaltungen noch zurückhaltend sind, andererseits habe der Olma dieses Jahr weniger Ausstellungsfläche zur Verfügung gestanden, weil eine Halle fehlte.

Gäste und Ausstellende zufrieden

Laut Organisatorinnen zeigten sich die Gäste der diesjährigen Ausgabe zufrieden. Von rund 1000 befragten Personen hätten fast 90 Prozent angegeben, dass die Erwartungen gut oder sehr gut erfüllt worden sind. Knapp 97 Prozent wollten die Olma wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich wieder besuchen.

Auch die Rückmeldungen der rund 500 Ausstellenden seien dieses Jahr "auffallend positiv", so die Organisatorinnen. Langjährige Ausstellende hätten von Rekordumsätzen berichtet.

Die Olma, eine Messe für Landwirtschaft und Ernährung, ist eine Mischung aus Volksfest und Ausstellung und ist die grösste Schweizer Publikumsmesse. Sie fand dieses Jahr vom 13. bis 23. Oktober statt.