Der Chef des zivilen Flugzeugbaus bei dem europäischen Konzern sagte der «Wirtschaftswoche», die Probleme würden «einen Schatten auf die gesamte Branche» werfen.

Nach Scherers Angaben ist es nun schwieriger, neue Flugzeuge zuzulassen. «Es gibt grösseren Druck seitens aller Beobachter inklusive der Aufsichtsbehörden.» Scherer widersprach der Annahme, Airbus profitiere von den Schwierigkeiten seines grössten Konkurrenten. Die Preise für Flugzeuge stiegen, weil die Nachfrage grösser sei als das Angebot.

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Bei einem Zwischenfall Anfang des Jahres verlor eine so gut wie neue Boeing 737-9 Max der Fluggesellschaft Alaska Airlines ein Rumpf-Fragment im Steigflug. Seit dem Zwischenfall steht Boeing unter verstärktem Druck, die Qualitätskontrollen zu verbessern. Bei Abstürzen zweier Maschinen des Typs 737-Max im Oktober 2018 und März 2019 waren 346 Menschen ums Leben gekommen. Ein Auslöser der Unglücke war Ermittlungen zufolge eine Software der Flugzeuge.