Der französische Bahnkonzern Alstom wehrt sich mit einer Einsprache dagegen, dass die SBB einen 2 Milliarden Franken teuren Auftrag für neue Regionalzüge an den Schweizer Hersteller Stadler Rail vergeben hat. Nun äussert sich Cora Hentrich, Chefin von Alstom in der Schweiz, in der «NZZ am Sonntag» erstmals zu den Gründen.

Bei einer Reihe von Punkten hätte die Bewertung des Alstom-Angebotes besser sein müsse, sagte Hentrich. Die SBB hätten nach der Vergabe nicht plausibel erklären können, wie sie zu ihren Resultaten gekommen sei. Ein Grund für den Rekurs sei ferner das Alstom-Werk in Villeneuve (VD) gewesen, das 450 Personen beschäftige. Dort drohe nun ein wichtiger Teil der Arbeit auszugehen.

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(sda/me)