Schwere Muskelpakete und Action-Auftritte machten ihn weltbekannt. Als «Terminator» (1984) prägte er den legendären Satz «I'll be back» (Ich komme wieder). Das Versprechen hat Arnold Schwarzenegger eingehalten. Heute ist Schwarzenegger nicht nur als Hollywood-Star, sondern auch als Umweltaktivist und als politischer Berater voll im Einsatz.

In den nächsten Tagen steht sein 75. Geburtstag an, doch an eine Rentner-Ruhepause ist nicht zu denken.  

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Serien-Hauptrolle in «Fubar»  

Der am 30. Juli 1947 geborene Österreicher steckt als Hauptdarsteller und ausführender Produzent mitten in der Produktion der Netflix-Spionage-Serie «Fubar». Erstmals in seiner langen Schauspielkarriere tritt der Action-Star in einer Serien-Hauptrolle auf. Natürlich darf er auch wieder die Muskeln flexen. Der Altstar und Monica Barbaro (32, «Top Gun: Maverick») spielen Vater und Tochter, die feststellen müssen, dass sie beide heimlich als CIA-Agenten arbeiten.  

Doch nur eine Rolle ist «Arnie» seit langem nicht genug. Der Ex-Bodybuilder, frühere «Mr. Olympia», «Mister Universum» und Gouverneur von Kalifornien (2003 bis 2011) hat vor allem den Kampf gegen den Klimawandel zu seiner Mission gemacht.  

«Wir haben Blut an den Händen»  

So schaltete sich Schwarzenegger Mitte Juni vom Drehort im kanadischen Toronto per Video zum Austrian World Summit dazu, einer jährlichen Klimakonferenz in Wien, die von seiner Plattform Schwarzenegger Climate Initiative mitveranstaltet wird. Mit starken Worten mahnte der Action-Star zur Abkehr von fossilen Brennstoffen. Europa würde mit seinen Milliarden-Zahlungen an Russland für Brennstoffimporte Moskaus Angriffskrieg in der Ukraine mit finanzieren.

«Wir haben Blut an den Händen», wetterte Schwarzenegger. Der Westen verfüge über Technologien, um fossile Brennstoffe zu ersetzen. Es sei nun unsere «moralische Verpflichtung», dies zu nutzen.