Die Abschwächung des weltweiten Kunstmarktes um 4 Prozent, wie sie der neuste Art Market Report der Art Basel und der UBS auswies, sei die erwartete Konsolidierung nach dem postpandemischen Aufschwung, hiess es im Bericht. Für die Direktorin der Art Basel Maike Cruse werde die jetzt kommende Ausgabe als Messlatte für den aktuellen Zustand des Marktes dienen.

Sie selber gibt sich optimistisch. Das Programm der Galerien sei hervorragend und es hätten sich sehr viele wichtige Sammler angemeldet, sagte sie der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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Die Art Basel an ihrem Geburtsort Basel ist nach wie vor die grösste und wichtigste Ausgabe im Messe-Netzwerk mit seinen Ablegern in Miami Beach, Hongkong und seit zwei Jahren auch in Paris. 285 Galerien aus 40 Ländern wurden ausgewählt - darunter die ganz grossen Kunsthandelskonzerne. 22 Galerien werden in diesem Jahr das erste Mal dabei sein. «Mir liegt viel daran, den Generationenwechsel aktiv zu vollziehen», sagte Cruse.

Pluspunkte Intimität und Kunst-Affinität

Die Messeleiterin legt des Weiteren viel Wert auf eine starke Verankerung der Messe in der Stadt Basel. Sie wertet die Intimität und die gleichzeitige Kunst-Affinität als grosses Plus von Basel - «eine Kombination, die man sonst nur alle zwei Jahre an der Kunstbiennale in Venedig und alle fünf Jahre an der Documenta in Kassel antrifft», wie sie sagte. Das wüsste auch die internationale Kunstszene sehr zu schätzen.

Die Art Basel beginnt am Dienstag mit dem ersten Durchlauf für die VIP-Gäste. Nach dem Vernissage-Tag vom Mittwoch wird die Messe von Donnerstag bis Sonntag für das breite Publikum offen sein. Ab Montagmittag ist bereits der kostenlose Art Parcours von der Mittleren Brücke bis zum Messeplatz zu besichtigen.