Der Anteil der nicht in der Bundesrepublik hergestellten "Waren ausländischen Ursprungs" an den Ausfuhren deutscher Unternehmen ist von 1990 bis 2021 von knapp 10 auf 24,5 Prozent gestiegen, wie aus den Daten des Statistischen Bundesamts zum Aussenhandel der Bundesländer hervorgeht.

Diese im Ausland hergestellten Güter hatten einen Wert von knapp 338 Milliarden Euro. Erst an zweiter Stelle folgt mit rund 221 Milliarden das Bundesland Baden-Württemberg.

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"Der Anteil an importierten Zwischengütern in der deutschen - heimischen - Produktion von Finalgütern betrug im Jahr 2019 19,6 Prozent", sagt die Münchner Ökonomin Lisandra Flach, Leiterin des Zentrums für Aussenwirtschaft am Ifo-Institut. "Im Vergleich zu USA und China, auch bedingt durch ihre enorme nationale Marktgrösse, ist diese Zahl hoch."