Das ausserordentliche Treffen des Gemischten Ausschusses zum Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) fand auf Antrag der Schweiz in Brüssel statt, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Für Diskussionsstoff hätten insbesondere die geplanten EU-Schutzmassnahmen auf Stahl und auf Eisenlegierungen gesorgt.
Die EU plant spätestens per 30. Juni neue Stahlmassnahmen. Die Schweiz forderte nun «erneut», dass sie davon ausgenommen werde. Als Grund führte das Seco die Nicht-Einschränkung der «etablierten regionalen Lieferketten» auf, die für die europäische Industrieökonomie von entscheidender Bedeutung sei.
Die EU plant einzig Ausnahmen für die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR): Norwegen, Island und Liechtenstein.
