Der Index kletterte auf den höchsten Stand seit fünf Monaten. Analysten hatten im Schnitt mit einer deutlich schwächeren Aufhellung gerechnet. Bei 50 Punkten liegt die Schwelle, von der an Wachstum signalisiert wird.

Im Zuge gelockerter Corona-Beschränkungen habe sich das Wachstum in der Eurozone stark beschleunigt, kommentierte Markit das Umfrageergebnis. Verbessert hätten sich auch die Geschäftsaussichten, der Auftragszuwachs und der Stellenaufbau. "Kräftig im Aufwind war vor allem der Servicesektor, doch auch das Produktionswachstum beschleunigte sich dank der anziehenden Nachfrage und nachlassender Lieferkettenengpässe."

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Die entspanntere Liefersituation habe zwar den Anstieg der Materialpreise gedämpft, erklärte Markit. Der anhaltende Kostendruck durch steigende Löhne und Energiepreise habe jedoch zu dem stärksten Anstieg der Verkaufspreise seit Umfragebeginn geführt. Der Preisauftrieb in der Eurozone bleibe also hoch.

Stimmung in Grossbritannien noch besser

Ein noch positiveres Stimmungsbild ergab sich in Grossbritannien. Dort stieg der entsprechende Einkaufsmanagerindex im Vergleich zum Vormonat um 6,0 Punkte auf 60,2 Punkte. Getrieben wurde die Verbesserung wie im Euroraum durch den Dienstleistungssektor.

Markit erklärte die Erholung vor allem mit der Aufhebung fast aller Corona-Beschränkungen. So gebe es eine starke Erholung bei den Ausgaben für Reisen und Freizeitaktivitäten.