Der Schweizer SMI hingegen stand wegen defensiver Schwergewichte leicht im Minus. In Zürich startete der SMI mit 0,7 Prozent im Minus. Gebremst wurde der Gesamtmarkt insbesondere von den defensiven Schwergewichten. Konjunktursensitive Titel hingegen wurden in der Eröffnungsphase gekauft. Gewinnmitnahmen nach dem starken Dezember kämen nicht überraschend, hiess es aus Marktkreisen.

Rückenwind für Europa kam von den asiatischen Märkten, wo vor allem kräftige Gewinne bei Technologiewerten für positive Vorgaben sorgten. In den ersten Handelsminuten legte der Leitindex in London um 0,2 Prozent zu, in Frankfurt stieg der Dax um 0,6 Prozent und in Paris gewann der Cac 40 0,3 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass die starke Entwicklung in Asien die Stimmung in Europa stütze, während die Eskalation rund um Venezuela zunächst nur eine untergeordnete Rolle spiele.

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Tech-Werte treiben an

An den asiatischen Börsen hatten insbesondere die Märkte in Japan und Südkorea deutlich zugelegt. Der Nikkei-Index in Tokio schloss mit einem Plus von knapp drei Prozent, der Kospi in Seoul gewann mehr als drei Prozent. Treiber waren erneut Aktien aus dem Technologie- und Halbleitersektor, die von anhaltendem Optimismus rund um künstliche Intelligenz und einem positiven Ausblick für 2026 profitierten.

Die Venezuela-Krise machte sich an den Aktienmärkten vor allem indirekt bemerkbar. Während die Ölpreise nach anfänglichen Verlusten unter Druck blieben, werteten Investoren die Lage am Ölmarkt als beherrschbar, da Venezuela derzeit nur einen geringen Anteil an der weltweiten Förderung hat. Entsprechend blieb eine Flucht aus risikoreicheren Anlagen aus.

Stärker gefragt waren dagegen klassische sichere Häfen. Der Goldpreis legte deutlich zu und spiegelte damit eine gewisse Absicherung gegen geopolitische Risiken wider. Insgesamt überwog an den Aktienmärkten jedoch die Zuversicht, dass die Spannungen zwischen Washington und Caracas kurzfristig keine gravierenden Auswirkungen auf die globale Konjunktur und die Unternehmensgewinne haben werden.