Informationsminister Nape Nnauye bezeichnete die Entwicklung als historisch. Ohne Internet sei es für Besucher bisher "etwas gefährlich" gewesen, sagte Nnauye bei der Einweihung des neuen Diensts am Dienstag, bei der Regierungsbeamte und Touristen anwesend waren. Doch nun würden "alle Besucher (...) bis zu diesem Punkt des Berges mit dem Internet verbunden sein", erklärte er bei den Horombo Hütten, einem der Lager auf dem Weg zum Gipfel.

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Bis Ende des Jahres werde auch der Gipfel des 5895 Meter hohen Bergs mit einer Internetverbindung ausgestattet sein, fügte er hinzu.

Im vergangenen Jahr hatte die tansanische Regierung Pläne zum Bau einer Seilbahn auf der Südseite des Kilimandscharo angekündigt und damit für einen Aufschrei bei Bergsteigern, Expeditionsanbietern und Umweltschützern gesorgt.

Der Kilimandscharo ist eine wichtige Einnahmequelle für den Tourismus in Tansania und im Nachbarland Kenia. Jedes Jahr brechen rund 35'000 Menschen zu einer Bergbesteigung auf.