Die «gesunde Entwicklung» bei Handel und Zusammenarbeit mit Plug-in-Hybriden und Elektroautos werde zudem helfen, die Autoindustrie zu modernisieren, hiess es in einer Mitteilung des Handelsministeriums am Mittwoch. Insgesamt neun Behörden, darunter das Finanzministerium und das Aussenamt, empfahlen ausserdem Forschungs- und Entwicklungszentren im Ausland aufzubauen und mit Unternehmen ausserhalb Chinas zu kooperieren.

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Die Handlungsempfehlungen der Ministerien kommen zu einer Zeit, in der Europäischen Union weiterhin die Anti-Subventionsuntersuchung gegen chinesische E-Autobauer läuft und die USA den Herstellern aus Fernost den Marktzugang durch hohe Zölle gewissermassen verwehren. Das chinesische Handelsministerium forderte dazu, aktiv Unternehmen zu helfen, auf restriktive Massnahmen im Aussenhandel zu reagieren. Ferner solle ein positives Image chinesischer Marken aufgebaut werden.

Zudem forderten die Behörden, die Prozedur für die Ausfuhr von Batterien für Elektroautos zu optimieren und Bearbeitungszeiten dafür zu verbessern. Das Finanzsystem solle derweil die Unterstützung durch Kredite und Auslandsüberweisungen verbessern.

China war 2023 der weltweit grösste Auto-Exporteur. Die Hersteller exportierten viele Fahrzeuge etwa nach Russland, gegen das wegen seines Angriffskriegs gegen die Ukraine Sanktionen westlicher Staaten bestehen.

Aus der chinesischen Autoindustrie kamen lobende Worte für die Handlungsempfehlungen. Diese würden dem Sektor helfen, sich weltweit besser zu integrieren, hiess es von der chinesischen Autobauer-Vereinigung.