Der spanische Wettbewerber Glovo gehört nun zum Essenslieferdienst Delivery Hero. Es seien alle Maßnahmen für den Abschluss der Transaktion ergriffen worden, teilte das in Berlin ansässige Unternehmen am Montagabend mit.

Jetzt stünden nur noch die Erhöhung des Aktienkapitals und die anschließende Zulassung der Aktien zum Handel aus. Danach hält Delivery Hero dann 94 Prozent der Aktien an dem spanischen Konzern, der bei der Silvester bekanntgegebenen Übernahme in Form von Aktien mit rund 2,3 Milliarden Euro bewertet wurde.

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Delivery Hero verspricht 2023 schwarze Zahlen

Zusammen mit Glovo ist Delivery Hero in 74 Ländern auf vier Kontinenten unterwegs. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, hat sich der Lieferando-Konkurrent nach einem kurzen Intermezzo wieder aus dem deutschen Markt zurückgezogen.

Nun will und muss Delivery Hero beweisen, dass sich mit den Auslieferung von Restaurantmahlzeiten auch Gewinne schreiben lassen und verspricht für kommendes Jahr operativ schwarze Zahlen. Analysten zufolge könnte die Übernahme des spanischen Anbieters dieses Vorhaben noch erschweren. 

(reuters/gku)