In dem am Dienstag veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex erreicht die Schweiz 80 von 100 Punkten, einen weniger als im Vorjahr. Dies deute auf eine gestiegene Korruptionsbereitschaft hin, schrieb der Schweizer Ableger der Organisation in einer Mitteilung vom Dienstag.
Die Organisation kritisiert die Massnahmen gegen Korruption in der Schweiz als unzureichend. Es fehle an Transparenz beim Lobbying und an Regeln für den Wechsel von Beamten in die Privatwirtschaft. In Kantonen und Gemeinden gebe es kaum Strategien gegen Korruption.
Der Rückgang sei Teil eines längerfristigen Trends. In den letzten zehn Jahren hat die Schweiz sechs Punkte verloren.
Den 6. Rang im Index teilt sich die Schweiz mit Schweden. Bessere Werte erreichten Dänemark, Finnland, Singapur, Neuseeland und Norwegen.
