Im August sind rund 16'400 Autos neu in der Schweiz immatrikuliert worden, etwa gleich viele wie im August des Vorjahres, wie der Brancheverband Auto-Schweiz am Freitag mitteilte. Seit Jahresbeginn summiert sich die Zahl der neuen Fahrzeuge damit auf rund 141'700, was einem Rückgang von 11,7 Prozent entspricht.

Den grössten Marktanteil haben dabei deutsche Autobauer. 10,5 Prozent der Neuwagen kommen von Volkswagen, knapp gefolgt von BMW (8,7%), Mercedes-Benz (8,6%) und Audi (8,0%) sowie der VW-Tochter Skoda (7,7%).

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Die Zahl der vollelektrischen Autos oder Plug-in-Hybride nahm in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres um 13,1 Prozent zu. Betrachtet man nur die reinen E-Autos, liegt das Plus sogar bei rund 36 Prozent. Die sogenannten Stecker-Autos machten somit einen Viertel der Neuwagen in der Schweiz aus, nach 21 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Strommangel gefährdet Wachstum von E-Auto-Absatz

Die aktuelle Diskussion um eine mögliche Strommangellage im Winter sei jedoch für die weitere Entwicklung der Elektromobilität Gift, schreibt der Verband weiter. "Sparmassnahmen sollten nicht zuerst diejenigen treffen, die in den letzten Jahren als Pioniere vorangegangen sind und ein CO2-effizientes Elektroauto gekauft haben", wird Auto-Schweiz-Präsident Albert Rösti in der Mitteilung zitiert.

Der Bundesrat habe dem SVP-Nationalrat zudem auf eine parlamentarische Anfrage bestätigt, dass der Verkehr systemrelevant für die Gesellschaft sei. Bei möglichen Stromeinschränkungen wolle er der Bedeutung der Mobilität deshalb Rechnung tragen.