Die Schweizer Exporte stiegen im Januar 2026 saisonbereinigt nominal um 2,3 Prozent auf 23,0 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstag mitteilte. Real - also um Preisveränderungen bereinigt - resultierte gar ein Plus von 3,6 Prozent.

Damit setzt sich die seit Mai 2025 registrierte Seitwärtsentwicklung fort, kommentierte das BAZG die Entwicklung. Den höchsten Wachstumsbeitrag leisteten die Chemischen und Pharmazeutischen Erzeugnisse mit plus 4,9 Prozent. Die Sparte hatte im Vormonat allerdings einen deutlichen Rückgang hinnehmen müssen.

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Rückläufig entwickelten sich die Ausfuhren in die USA, die um 7,1 Prozent zurückgingen. Bereits im Dezember waren sie um 22 Prozent geschrumpft. Die Importe der Schweiz aus den USA stiegen dagegen im Januar um einen Drittel, was am Bezug von chemischen Produkten liege.

Die gesamten Importe sanken derweil im Berichtsmonat um 0,9 Prozent auf 19,4 Milliarden Franken (real +1,0%). Einfuhrseitig war es das dritte Minus in Folge, so das BAZG. Der Exportüberschuss in der Handelsbilanz erreichte 3,6 Milliarden Franken und lag somit um 0,6 Milliarden höher als im Vormonat.