Der Umsatz legte um 3,1 Prozent auf 499,6 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dabei hatte die Währungsentwicklung einen deutlich negativen Einfluss. Bereinigt um diesen lag das Plus gar bei 8,5 Prozent. 72 Prozent des Umsatzes entfielen auf Deutschland und 28 Prozent auf die Schweiz.

Der Betriebsgewinn (EBIT) zog um knapp 8 Prozent auf 34,7 Millionen Franken an und die entsprechende Marge um 30 Basispunkte auf 6,9 Prozent. Auch auf dieser Ebene spielten die negativen Wechselkurseffekte hinein. Der Reingewinn erhöhte sich um knapp 9 Prozent auf 26,0 Millionen Franken. Damit hat das Unternehmen die Schätzungen der Analysten mit dem Umsatz ziemlich genau getroffen, mit dem Gewinn aber besser abgeschnitten als gedacht.

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CEO Markus Bernhard zeigte sich denn auch "sehr zufrieden mit dem ersten Halbjahr". Trotz globaler Herausforderungen sei es gelungen, weiter zu wachsen und "mit einem hervorragenden Ergebnis im ersten Halbjahr 2022 nahtlos an das Rekordjahr 2021 anknüpfen".

Im grösseren Marktgebiet Deutschland nahm der Umsatz um knapp 10 Prozent auf 358 Millionen Franken zu. Bereinigt um den Wechselkurseffekt ergab sich ein Plus von über 17 Prozent. Dabei konnte Mobilezone die Vertragsabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um mehr als 15 Prozent auf 537'000 steigern.

In der Schweiz, wo das Unternehmen vor allem stationäre Läden betreibt, ging der Umsatz hingegen um gut 10 Prozent auf 141 Millionen Franken zurück. Ebenso lag die Zahl der betriebenen Shops mit 123 um einen tiefer als per Ende 2021. Aber auch hier stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um knapp 12 Prozent auf 203'000.

Ausblick bestätigt

Der bisherige Ausblick auf das Geschäftsjahr wird bestätigt. Demnach soll im Gesamtjahr 2022 ein EBIT zwischen 70 und 80 Millionen Franken erreicht und die EBIT-Marge auf 7,6 Prozent gesteigert werden. Neu stellt das Unternehmen ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent in Aussicht. Insgesamt sei man zuversichtlich für das zweite Semester, so Mobilezone.