Der Krankenversicherer konnte 2025 das Prämienvolumen mit einem Plus von 8,6 Prozent auf 8,96 Milliarden Franken steigern, wie den am Donnerstag veröffentlichten Jahresergebnissen der Versicherungsgruppe zu entnehmen ist.
Insgesamt sank das Jahresergebnis aber um ungefähr ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr auf 357 Millionen Franken. Grund dafür ist unter anderem die Performance der Kapitalanlagen, die sich um 1,2 Prozentpunkt auf 6,9 Prozent reduzierte.
Höhere Schaden-Kosten-Quote
Mit dem versicherungstechnischen Ergebnis von 43 Millionen zeigte sich Helsana zufrieden. Insgesamt resultierte für die Gruppe aber eine um 1,2 Prozentpunkte verschlechterte Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) von 99,5 Prozent. Eine Combined Ratio von unter 100 Prozent bedeutet, dass die Ausgaben der Gruppe im Versicherungsgeschäft geringer ausgefallen sind als die Prämieneinnahmen.
Dank Kostenmanagement konnte der Versicherer seine Effizienz dafür weiter verbessern. Die Betriebsaufwandsquote verringerte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent.
Leicht zulegen konnte Helsana beim Eigenkapital, das sich per Ende Jahr auf rund 3,3 Milliarden Franken gegenüber 3,22 Milliarden im Vorjahr belief.
Mehr Kunden gewonnen
In der Grundversicherung sei man hinsichtlich Prämien für das Jahr 2026 gut positioniert und habe 69'000 neue Versicherte dazugewonnen, hiess es in der Mitteilung. Gewachsen sei man aber vor allem bei den Zusatzversicherungen und im Unternehmensgeschäft.
Im Geschäft mit den Zusatzversicherungen verbesserte sich die Combined Ratio auf 92,4 Prozent. Dazu beigetragen habe neben dem Individualkundengeschäft auch das Krankentaggeldgeschäft, teilte Helsana mit. Auch im Unfall-Versicherungsgeschäft sei man mit einer Quote von 97,3 Prozent rentabel geblieben.
Strategisch setzt Helsana weiterhin auf Investitionen in Digitalisierung und neue Angebote. Neben der Weiterentwicklung des Kerngeschäfts plant der Versicherer zusätzliche Services in Bereichen wie mentale Gesundheit, Langlebigkeit, Kinderwunsch und Schwangerschaft, selbstbestimmtes Wohnen sowie Gesundheitssparten. Damit will sich die Gruppe für künftige Veränderungen im Gesundheitswesen positionieren.
