Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus Implenia und Marti habe fünf von sechs Hauptlosen des Bahnprojekts «MehrSpur Zürich-Winterthur» gewonnen, teilte der Baukonzern am Mittwoch mit. Das Auftragsvolumen für Implenia allein beläuft sich dabei auf rund 830 Millionen Franken, insgesamt hat der Auftrag ein Volumen von knapp 1,7 Milliarden.
Die ARGE ist verantwortlich für die Erstellung des Brüttenertunnels sowie für die Abschnitte Winterthur, Dietlikon und Wallisellen. Die Zuschläge für die insgesamt fünf Lose sei gestaffelt über die vergangenen Monate erfolgt.
Brüttenertunnel als Kernstück
Mit dem Projekt «MehrSpur Zürich-Winterthur» planen der Bund und die SBB eine neue Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel sowie den Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss. Damit soll der heutige Kapazitätsengpass im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur behoben werden.
Kernstück dieses Engpasses ist der rund 8,3 Kilometer lange Brüttenertunnel, der auch eine rund 1 Kilometer langen Abzweigung Richtung Flughafen Zürich umfasst. Der Start der Arbeiten zum Vortrieb des Tunnels ist für 2029 geplant. Die Bauzeit des gesamten Projekts beträgt rund zehn Jahre.
