Er habe Unternehmer und Gewerkschaften zu einem Treffen eingeladen, um für zwei Monate die Höhe von Preisen und Einkommen festzulegen, sagte Präsident Alberto Fernández am Dienstag. Ausserdem wolle er Massnahmen gegen die Spekulation ergreifen.

"Der Staat muss dort eingreifen, wo das Gleichgewicht verloren geht, denn ohne ihn ist die Gesellschaft ein Dschungel, in dem die Stärksten die Schwächsten fressen", sagte der Staatschef.

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Um das Haushaltsdefizit zu finanzieren, druckt die Zentralbank ständig frisches Geld. Ausserdem steckt Argentinien seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise.

Die zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso wertet gegenüber dem US-Dollar immer weiter ab, der Schuldenberg wächst ständig.