Sie fügte bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) aber hinzu: "Was wir erleben könnten, ist eine Rezession in einigen Ländern, die von vornherein schwach sind." Das gelte etwa für Staaten, die sich noch nicht von der Corona-Krise erholt hätten und die in hohem Masse von Energie- und Lebensmittelimporten aus Russland abhängig seien.

Georgiewa betonte, insgesamt werde 2022 wegen mehrerer Krisen ein "hartes Jahr". In einem Video-Statement auf Twitter zu Beginn der Tagung hatte Georgiewa gemahnt, die Lage sei sehr herausfordernd: Der Krieg in der Ukraine und die Corona-Pandemie hätten grosse wirtschaftliche Konsequenzen und führten zu geringerem Wachstum und steigender Inflation. Gleichzeitig seien langfristige Herausforderungen wie die Klima-Krise nicht verschwunden.

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Die Weltwirtschaft wird laut IWF-Prognose in diesem Jahr wegen des Krieges in der Ukraine deutlich langsamer wachsen. Gleichzeitig erwartet der IWF (Internationalser Währungsfonds) für 2022 eine höhere Inflationsrate, angetrieben von Energie- und Lebensmittelpreisen.

Der IWF rechnet laut seiner im April veröffentlichten Prognose mit einem Wachstum von 3,6 Prozent - 0,8 Punkte weniger als im Januar angenommen.