Ein Kurstaucher der UBS hat die Schweizer Börse am Dienstag ins Minus gerissen. Dazu kamen Rezessionsängste, nachdem die russischen Gaslieferungen über die wichtige Pipeline "Nord Stream 1" erneut gedrosselt wurde und der US-Einzelhandelsriese Walmart binnen zwei Monaten die zweite Gewinnwarnung abgegeben hatte.

Der SMI verlor bis kurz vor Handelsschluss 0,1 Prozent auf 11.116 Punkte.

Die UBS-Aktien brachen in der Spitze um 10,2 Prozent ein und markierten damit den grössten Kursrutsch seit dem Börsencrash vom März 2020. Zuvor hatte die Grossbank ein enttäuschendes Zwischenergebnis veröffentlicht und damit bei Analysen Zweifel am Erfolgsmodell des Instituts geweckt.

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Im Sog der UBS gaben auch Credit Suisse, die ihren Quartalsbericht am Mittwoch veröffentlichen, um vier Prozent nach.

Gesucht waren dagegen Aktien aus dem krisensicheren Gesundheitsbereich. Roche, Novartis und Lonza zogen jeweils um über ein Prozent an. Mit Rückenwind von guten Zwischenberichten legten der Verpackungskonzern SIG und der Schokoladehersteller Lindt+Sprüngli jeweils fast sechs Prozent zu.

(reuters/ske)