Der Computerzubehörhersteller Logitech legt ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu einer Milliarde Dollar auf. Der Verwaltungsrat habe das über drei Jahre laufende Rückkaufprogramm am Mittwoch genehmigt, teilte das Westschweizer Unternehmen am Mittwochabend mit.

Die Aktienrückkäufe sollen im Juli 2023 beginnen, sobald die Genehmigung der Übernahmekommission vorliege und das Rückkaufprogramm von 2020 ausgelaufen sei, heisst es weiter.

Partner-Inhalte
 
 
 
 
 
 

Der Verwaltungsrat habe den Aktionären im Mai bereits eine Dividendenerhöhung um 10 Prozent auf 1,06 Franken je Aktie vorgeschlagen, erinnert Logitech in der Mitteilung. Zusammen mit dem neuen Aktienrückkaufprogramm zeige dies das Engagement des Unternehmens, seinen Aktionären kontinuierlich Mittel zurückzugeben.

Die Logitech-Titel waren vergangene Woche stark abgesackt, nachdem der langjährige CEO Bracken Darrell seinen Abgang angekündigt hatte. Von dem Rückschlag haben sich die Titel nicht erholt, vielmehr sind sie in den vergangenen Tagen weiter unter Druck gestanden. Am Mittwoch gingen die Titel bei 48,51 Franken aus dem Handel, nachdem sie am Tag vor dem überraschenden CEO-Abgang noch bei rund 58 Franken notiert hatten.

(awp/spi)