Somit sollen die Züge statt durchschnittlich 34 Jahre nun 40 bis 50 Jahre lang im Einsatz bleiben, teilte die SNCF mit. Der Grund für das Aufmöbeln der älteren Züge ist, dass längst bestellte neue TGV-Züge von der Industrie deutlich später als vereinbart ausgeliefert werden.

Um die in Frankreich stark steigende Zahl von Menschen, die mit der Bahn reisten, nicht unter dem Zugmangel leiden zu lassen und um den Fahrplan aufrechtzuerhalten, würden ältere Züge modernisiert, erläuterte die SNCF. Betroffen ist knapp ein Drittel der TGV-Flotte. Sämtliche Züge erhielten neue Sitze, Fussbodenbelege, Beleuchtung, Steckdosen, Toiletten und eine neue Bar. Ausserdem werden die Züge von aussen neu lackiert. Züge, deren Lebensdauer um zehn Jahre oder mehr verlängert wird, werden auch technisch grundlegend modernisiert.

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Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Reisenden in den TGV-Zügen im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent auf 168 Millionen. Im Vergleich zu 2019 betrug der Zuwachs 18 Prozent. In den französischen Regionalzügen legte die Zahl der Reisenden von 2019 bis 2025 um 40 Prozent zu, teilte die SNCF mit.