Im Vierteljahr davor war die tägliche Nutzerzahl um eine Million auf 1,929 Milliarden gesunken. Trotz des geringen Rückgangs war das als Alarmsignal interpretiert worden. Meta räumte damals verstärkte Konkurrenz von der Video-App Tiktok als einen zentralen Grund ein.

So rund wie früher läuft es für Meta auch jetzt noch nicht. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 27,9 Milliarden Dollar. Der Konzern verfehlte damit die Erwartungen der Analysten. Unterm Strich sank der Gewinn um gut ein Fünftel auf 7,465 Milliarden Dollar, wie Meta am Mittwoch mitteilte.

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Mindestens eine App des Konzerns - darunter auch WhatsApp und Instagram - verwendeten zuletzt täglich 2,87 Milliarden Nutzer. In den vorherigen drei Monaten waren es 2,82 Milliarden gewesen.

Die Meta-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als 13 Prozent zu. Meta stellte für das laufende Vierteljahr einen Umsatz zwischen 28 und 30 Milliarden Dollar in Aussicht. Der Konzern kündigte auch an, die Kosten in diesem Jahr zu senken. Bisher wurden die Ausgaben auf 90 bis 95 Milliarden Dollar angesetzt. Jetzt rechnet Meta mit einer Spanne von 87 bis 92 Milliarden Dollar.